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Die wichtigsten Informationen für Ihre Reise nach Nordamerika
Auf die Menschen und Natur haben wir keinen Einfluss. Wir tun jedoch unser Bestes, organisieren Ihre Reise sehr sorgfältig und mit zuverlässigen Agenten, so dass das Risiko von Pannen und Unzulänglichkeiten auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Gelegentlich kann es zu Programmverschiebungen kommen, verursacht durch Witterung, Flugplanänderungen, Verspätungen usw. Unsere Vertreter sind mit den lokalen Verhältnissen gut vertraut und finden für praktisch alle Eventualitäten einen Ausweg. Wer für eine andere Lebensart Verständnis aufbringt und einmal über kleine Unzulänglichkeiten hinwegsehen kann, wird die Reise umso mehr geniessen.
Essen
Die amerikanische Küche ist besser als ihr Ruf und erfordert keinerlei besondere Vorsicht. Das „American Breakfast“ im Hotel kostet meist unverhältnismässig viel; Spiegeleier mit Schinken, Toast, Konfitüre, Butter, Fruchtsaft und Kaffee schmecken im Coffeshop um die Ecke ebenso gut und kosten wahrscheinlich nur die Hälfte. Über Mittag begnügen sich manche Amerikaner mit einer Salad Bowl, einem Sandwich, Hamburgers, Hot Dogs, Fried Chicken oder Fried Fish, dazu wird Kaffee oder Coca Cola getrunken, dies oft in Kettenrestaurants wie McDonalds oder Kentucky Fried Chicken. Komplette Menüs in feinen Restaurants haben ihren Preis. Beliebt vor allem die Steak Houses, wo die Riesenportionen allerdings manche Europäer erschrecken, ferner das fast stets ausgezeichnete Sea Food. Doch es muss nicht immer „American Kitchen“ sein, es gibt sowohl in den USA als auch in Kanada überall chinesische und italienische Restaurants, dazu, zumindest in grösseren Städten, Mexikaner, Japaner, Vietnamesen, Inder, Spanier etc.
Getränke
Der amerikanische Kaffee ist sehr dünn, doch setzt sich langsam auch der Espresso durch. Tee wird, obwohl überall erhältlich, weniger getrunken. Unnötig zu erwähnen das Überangebot an Soft Drinks. Wem diese Drinks zu süss sind, kann sich an das eisgekühlte Wasser halten, das stets gratis serviert wird. Unter den alkoholischen Getränken dominieren das Bier, der Whisky, Gin und die fantasievoll gemixten Cocktails, die allerdings mit einiger Vorsicht zu geniessen sind. Sie schmecken oft so süss, harmlos und süffig, dass man leicht zuviel von ihnen bekommen kann. Auf dem Vormarsch befinden sich die ausgezeichneten kalifornischen Weine. Achtung: in vielen Lokalen gibt es eine Happy Hour, meist von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, während der die Drinks nur die Hälfte kosten. Möglicherweise stellt Ihnen die Barmaid während der Happy Hour einfach zwei Whiskys oder zwei Gläser Weisswein hin.
Klima / Kleider
Das Klima Nordamerikas schwankt zwischen sibirischer Kälte in Alaska bis zu subtropischer Wärme in Florida, wobei die Temperaturen an den Küsten ausgeglichener sind als im Inneren des Kontinentes. Man täusche sich jedoch nicht: selbst Nordkalifornien kann im Winter empfindlich kühl sein und der schöne Song „It never rains in southern California“ stimmt auch nicht ganz. Amerikaner kleiden sich im Allgemeinen salopp, anderseits wird im Geschäftsleben Gewicht auf Perfektion gelegt. An der Wallstreet trägt man Krawatte. Für Besuche von Musicals, Konzerten und Theatern genügt normale Strassenkleidung, nur bei Premieren in der Met ist Abendgarderobe angesagt. Feine Restaurants verlangen oft jacket and tie (Jackett und Krawatte), ebenso gibt es Lokale, an deren Türe ein Schild verkündet „no shirt, no shoes, no service“ (kein Hemd, keine Schuhe, kein Service). Denken Sie auch daran, dass vor allem die Vereinigten Staaten ein wahres Einkaufsparadies für Kleider sind. Besonders günstig kauft man in den Fabrikläden mancher grosser Malls ein, in Kleiderläden finden sich die preiswertesten Angebote in den unteren Geschossen. Verlockend auch die riesige Auswahl verschiedener Grössen angefangen von petit für Extraschlanke bis zu den Oversizes für sehr Grosse oder sehr Rundliche.
Sitten und Gebräuche
Amerikaner sind „easygoing.“ Man kommt leicht mit Fremden ins Gespräch, spricht sich schnell mit Vornamen an und scheut sich nicht vor persönlichen Fragen nach Einkommen, Familien-verhältnissen, Beruf und Hobbies. Grosszügig auch der Umgang mit Komplimenten, die sie mit einem freundlichen “Thank you“ quittieren sollten. Nicht gern gehört (wie wohl überall) ist Kritik am besuchten Land.
Gepäck
[Neuste Sicherheitsbestimmungen ergänzen]
Erlaubt sind 2 Gepäckstück à 23 kg. Zusätzlich erlaubt ist pro Person ein Handgepäck von maximal 8 kg. Die neuen Flugvorschriften verlangen, dass jedes Gepäckstück mit Ihrer Adressetikette versehen ist. Ein Hemd/Bluse, Unterwäsche, Badehose, Zahnbürste etc. gehören ins Handgepäck. Reisen Sie zu zweit, verteilen Sie Ihre Kleider auf zwei Koffer. Achtung: in den grossen Hotels klappt der Dienst der Gepäckträger oft nur schleppend.
Kofferetiketten
Wir bitten Sie, Ihr Gepäck unbedingt mit den von uns zugestellten Etiketten zu versehen. Ihr Gepäck kann damit einfach identifiziert werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn Sie jedes Gepäckstück mit Ihrem Namen und Ihrer Heimadresse anschreiben. Wir empfehlen auch, im Inneren der Gepäckstücke eine Adressetikette anzubringen für den Fall, dass die äussere Etikette losgerissen wird.
Medikamente / Reiseapotheke / Gesundheit
Die nationalen Gesetze in Bezug auf Drogen sind streng. Falls Sie für Ihren persönlichen Gebrauch spezielle Medikamente mitführen, lassen Sie sich vom Arzt ein Rezept ausstellen und belassen Sie die Medikamente in der Originalverpackung. An ausgezeichneten Ärzten und Spitälern besteht kein Mangel, doch sie haben ihren stolzen Preis. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer kleinen, auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Reiseapotheke. Nicht fehlen sollte ein Mittel gegen Durchfall, Brechreiz, Magenbeschwerden, Erkältungen und Schmerzen. Vorsicht mit den Klima-anlagen. Wer aus glühender Hitze in unterkühlte Hotelhallen kommt, erkältet sich leicht, ebenso krass der Unterschied im Winter, wenn Warenhäuser und Restaurants oft überheizt sind.
Sonnenschutz
Die Sonnenstrahlung kann sehr intensiv sein. Verwenden Sie Sonnenschutzcreme und nehmen Sie eine Kopfbedeckung mit.
Wertsachen
Nehmen Sie keinen teuren Schmuck auf die Reise. Dokumente, Pass, Geld und Schmuck gehören nach Zimmerbezug in den Safe. Die Kriminalität ist besonders in den Downtown Bezirken der Städte recht gross.
Fotografieren / Filmen
Filmmaterial kann in Nordamerika wesentlich günstiger sein, wenn man es in Warenhäusern wie Walmarts und K-marts kauft.
Netzspannung
Bitte beachten Sie, dass die Stromstärke in den USA 110 Volt beträgt. Ihr Rasierapparat und Ihr Haartrockner müssen auf 119 Volt umschaltbar sein, ansonsten benötigen Sie einen entsprechen-den Adapter.
Pass
Wir empfehlen Ihnen, Ihren Pass auf der Reise immer auf sich zu tragen. Im Hotel gehört der Pass in den Safe. Eine Fotokopie Ihres Reisepasses sollten Sie im Koffer mitführen. Der Pass muss mindestens über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.
Währung
Ohne Kreditkarte läuft gar nichts: Sie können kein Auto mieten, nicht vom Hotelzimmer aus telefonieren, nicht im Hotel einchecken. Grosse Dollarnoten werden oft mit Misstrauen betrachtet. Nehmen Sie kleine Scheine mit.
Trinkgeld
Trinkgelder sind in Nordamerika ein Bestandteil des Lohnes. Sind Sie mit der Leistung zufrieden, erwartet man in Restaurants und Bars ein Tip von min. 15 Prozent. Auf Rundreisen erhalten Fremdenführer 3 Dollars pro Person und Tag, Buschauffeure 2 US Dollars pro Person und Tag.
Gepäckträger haben Anspruch auf 1 Dollar pro Gepäckstück, Zimmermädchen 1 Dollar pro Tag, Taxifahrer bekommen 10-15 Prozent des Fahrpreises.
Telefon / Fax
Auslandsgespräche werden in den Hotels oft mit erheblichen Taxen belastet. Bitte beachten Sie die Informationen in Ihren Zimmern. In den meisten Hotels werden Ihnen auch Spesen berechnet, wenn Sie einen Fax erhalten.
Vorwahl in die Schweiz: 01141 und die Vorwahl des betreffenden Kantons, zum Beispiel für Zürich 01141 44.
Automiete
Bitte beachten Sie, dass der Teilnehmer auf dem Voucher den Mietwagen übernehmen muss. Ebenso muss dieser die korrekten Ausweise und eine Kreditkarte vorweisen können. Die Verträge sollten genau geprüft werden, dies besonders in Bezug auf die Zusatzleistungen. Achtung: Nach Annahme der jeweiligen Zusatzleistung ist keine Rückerstattung mehr möglich.
Beschädigung oder Verlust Ihres Reisegepäcks
Wir Ihr Gepäck auf dem Flug beschädigt oder geht es verloren, melden Sie sich in der Ankunftshalle unbedingt am Lost & Found Schalter, damit Ihnen ein sogenannter PIR (Property Irregularity Report, das heisst eine schriftliche Bestätigung der Beschädigung oder des Verlustes) ausgestellt wird. Falls Sie vor der Abreise eine Gepäckversicherung abgeschlossen haben, müssen Sie dieses Formular nach Ihrer Rückkehr mit der Police direkt an die entsprechende Versicherungsgesellschaft schicken. Wenn die Beschädigung oder der Verlust nicht auf einem Flug erfolgt, muss die Bestätigung von der entsprechenden Transportgesellschaft oder vom Hotel ausgestellt werden. In einzelnen Fällen kann auch die Reiseleitung die Bestätigung ausstellen. Bei Diebstahl ist zudem ein Polizeirapport notwendig. Bestätigungen müssen nach dem Schadenereignis an Ort und Stelle verlangt werden. Ohne diese Dokumente wird die Versicherungsgesellschaft keinen Schadenersatz leisten.
Rückbestätigung
Bitte lassen Sie sich Ihren internationale Rückflug jeweils spätestens 72 Stunden vor Abflug bestätigen. Sie können so auch in Erfahrung bringen, ob die Flugzeit sich geändert hat. In Hotels können Sie dies an der Recéption erledigen lassen.
SCHWEIZER BOTSCHAFTEN IN USA
Schweizer Botschaft in Washington
Embassy of Switzerland, 2900 Cathedral Avenue N.W., Washington, DC 20008-3499
Tel. +1 202 745 7900, Fax +1 202 387 2564, E-Mail: vertretung(at)was.rep.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 09.00 Uhr–12.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
Schweizer Generalkonsulat Chicago
Consulate General of Switzerland , 737 N. Michigan Ave, Suite 2301, Chicago, IL 60611
Tel. +1 312 915 00 61, Fax +1 312 915 03 88, E-Mail: vertretung(at)chi.rep.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 09.00 Uhr–12.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
Schweizer Konsulat Honolulu
Consulate of Switzerland, 4231 Papu Circle, Honolulu, HI 96816
Tel. +1 808 737 52 97, Fax +1 808 734 39 96, E-Mail: niklaus(at)hawaii.edu
Schweizer Generalkonsulat Los Angeles
Consulate General of Switzerland, 11766 Wilshire Boulevard, Suite 1400, Los Angeles, CA 90025
Tel. +1 310 575 11 45, Fax +1 310 575 19 82, E-Mail: vertretung(at)los.rep.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 09.00 Uhr–12.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
Schweizerkonsulat Miami
Consulate of Switzerland, The Four Ambassadors, 825 Brickell Bay Drive, Suite 1450, Miami, FL 33131
Tel. +1 305 377 67 00, Fax +1 305 377 99 36, E-Mail: swisscomia(at)mindspring.com
Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 09.00 Uhr–14.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
Schweizer Generalkonsulat New York
Consulate General of Switzerland, 633 Third Avenue, 30th floor, New York, NY 10017-6706
Tel. +1 212 599 57 00, Fax +1 212 599 42 66, E-Mail: vertretung(at)nyc.rep.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 08.30 Uhr–12.30 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
SCHWEIZER BOTSCHAFTEN IN KANADA
Schweizer Botschaft Ottawa
Embassy of Switzerland, 5 Marlborough Avenue, Ottawa, ON, K1N 8E6
Tel. +1 613 235 18 37, Fax +1 613 563 13 94, E-Mail: vertretung(at)ott.rep.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 09.00 Uhr–12.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
Schweizer Generalkonsulat Vancouver
Consulate General of Switzerland, World Trade Centre, 790-999 Canada Place
Vancouver, BC, V6C 3E1
Tel. +1 604 684 22 31, Fax +1 604 684 28 06, E-Mail: vertretung(at)van.rep.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 09.00 Uhr–13.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
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