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Nützliche Informationen für Ihre Reise nach Japan

Auf die Menschen und die Natur haben wir keinen Einfluss. Wir tun jedoch unser Bestes, organisieren Ihre Reise sehr sorgfältig und mit zuverlässigen Agenten, so dass das Risiko von Pannen und Unzulänglichkeiten auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Gelegentlich kann es zu Programmverschiebungen kommen, verursacht durch Witterung, Flugplanänderungen, Verspätungen usw. Unsere Vertreter sind mit den örtlichen Verhältnissen sehr gut vertraut und finden für praktisch alle Eventualitäten einen Ausweg. Wer für eine andere Lebensart Verständnis aufbringt und auch einmal über kleine Unzulänglichkeiten hinwegsehen kann, hat mehr Freude und Genuss am Reisen.

Essen

Die japanische Kost ist hygienisch zubereitet, gesund und wunderhübsch anzusehen; es kann ohne Bedenken zugelangt werden. Bei Touristen besonders beliebt sind Sushi (roher Fisch auf gesäuertem Reis), Sashimi (roher Fisch mit Sojasauce), Tempura (frittierte Crevetten, Fische und Gemüse), Yakitori (Mini-Spiesschen mit Huhn), Sukiyaki (dünne Rindfleischscheiben, die auf dem Tisch zusammen mit Tofu und Gemüse gekocht werden, Soba (Nudeln aus Buchweizenmehl) und Udon (Nudeln aus Weizenmehl). Beide Nudelsorten werden auch als Suppe serviert. Häufig angeboten werden zudem Holzschachteln oder Tabletts mit sechs, acht oder mehr kleinen Snacks, ebenso sind natürlich auch internationale Gerichte erhältlich.

Einige Vorsicht geboten ist bei der Wahl der Lokale. Japan ist kein Touristenland, weshalb man in den meisten Lokalen nicht auf die Bedienung von Westerners eingestellt ist. Es kann daher vorkommen, dass Touristen zurückgewiesen werden. Überraschungen kann es jedoch auch beim Bezahlen geben: selbst schlicht aussehende Klein-Restaurants verlangen eventuell Fünfstern-Preise. Am einfachsten ist es, eines der ungezählten Lokale zu wählen, die ihr Angebot samt Preis in Form von Plastikmodellen im Schaufenster zeigen.

Getränke

In Japan darf auch das Leitungswasser unbedenklich getrunken werden. Grüner Tee wird zum Essen gratis serviert, Kaffee ist relativ teuer. Extrem gross die Auswahl an Soft Drinks, die man, neben Kaffee, Tee und Bier, auch an Automaten beziehen kann. Als populärstes Getränk gilt das leichte, schmackhafte Bier, z. B, Asahi, Sapporo oder Kirin, weit verbreitet aber auch der Whisky. Traditioneller ist Sake oder Reiswein, der in kleinen Porzellankrügen sowohl warm als auch kalt offeriert wird. Importierte Weine und Spirituosen sind teuer. Vorsicht bei der Wahl einer Bar: Wenn Scharen von Hostessen den Gast begrüssen, kann der Spass extrem teuer werden.

Klima und Kleider

Tokyo, Kyoto und Osaka haben ein ähnliches Klima wie die Schweiz, also vier sehr unterschiedliche Jahreszeiten. Am angenehmsten sind der Frühling und der Herbst, im Sommer regnet es ziemlich häufig, der Winter kann empfindlich kalt sein.  Es empfiehlt sich, nach Japan bequeme, jedoch gepflegte Kleider und Anzüge mitzunehmen. Shorts, knallbunte T-Shirts und Strand-Klamotten passen weder an die Ginza, noch in die Gärten und Tempel von Kyoto. Bitte vor allem in den Sommermonaten Regenschutz nicht vergessen.

Medikamente / Reiseapotheke / Gesundheit

Die nationalen Gesetze in Bezug auf Medikamente und Drogen sind streng. Falls Sie für den persönlichen Gebrauch spezielle Medikamente mitführen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt ein Rezept ausstellen und belassen Sie die Medikamente in der Originalverpackung. Während der ganzen Reise können ihnen die lokalen Reiseleiter einen Arzt vermitteln. Spitäler und Gesundheitswesen sind in Japan erstklassig und entsprechen bestem westlichem Standard. Wir raten Ihnen die Mitnahme einer kleinen, auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Reiseapotheke. Nicht fehlen sollte ein Mittel gegen Magenbeschwerden, Erkältungen und Schmerzen.

Impfungen sind keine vorgeschrieben und auch nicht notwendig. Weitere Informationen erteilt die Travel Clinic, Forchstrasse 92, 8080 Zürich, Tel. 01 380 36 36.

Kofferetiketten

Wir bitten Sie, Ihr Gepäck unbedingt mit den von uns zugestellten Etiketten zu versehen. Ihr Gepäck kann damit einfacher identifiziert werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn Sie jedes Gepäckstück mit Ihrer Heimadresse anschreiben. Wir empfehlen Ihnen auch, im Innern der Gepäckstücke eine Adressetikette anzubringen, für den Fall, dass die äussere Etikette losgerissen wird.

Fotografieren / Filmen

Die Japaner sind leidenschaftliche Fotografen und haben daher volles Verständnis für knipsende Touristen. Filme und Kameras kann man fast an jeder Strassenecke kaufen, Filme werden, gegen einen kleinen Zuschlag, schon in einer Stunde entwickelt. Extra Gebühren für Fotografen sind unbekannt, Einschränkungen gibt es praktisch keine, auch Damen im Kimono lassen sich gerne fotografieren, allerdings gebietet es die Höflichkeit, vor dem Abdrücken zu fragen. Bei berühmten Sehenswürdigkeiten kommt es oft vor, dass Einheimische zusammen mit Touristen für ein Erinnerungsbildchen posieren wollen.

Gepäck

Erlaubt sind 20 kg pro Person (Businessklasse 30 kg). Die neuen Flugvorschriften verlangen, dass jedes Gepäckstück mit Ihrer Adressetikette versehen ist. Da es vorkommen kann, dass Gepäckstücke mit Verspätung am Zielort eintreffen, empfehlen wir Ihnen, kleinere Gebrauchgegenstände wie Toilettenartikel, Medikamente, Hemd/Bluse und Unterwäsche im Handgepäck zu verstauen.

Zahnbürste, Zahnpasta, Waschlappen, Haartrockner, Pantoffeln und eine Yukata, die auch zum Schlafen getragen werden kann, finden sich in allen Hotelzimmern. Wichtig: Im Shinkansen-Express kann nur Handgepäck mitgenommen werden.

Netzspannung

Die Stromspannung beträgt in Japan in der Regel 100 Volt, allerdings gibt es zwei verschiedene Frequenzen: 50 Hz im östlichen Japan einschliesslich Tokyo und 60 Hz im westlichen Japan einschliesslich Kyoto, Nagoya und Osaka.

In den Hotels gibt es meistens zwei Steckdosen mit 110 und 220 Volt für elektrische Rasierapparate, Haartrockner etc.

Sonnenschutz

Die Sonnenstrahlung ist normal. Japanerinnen schützen sich jedoch gerne mit Hüten und Sonnenschirmen, denn sie wollen ihre helle Haut bewahren.

Souvenirs

Die Auswahl ist riesig, billige Schnäppchen allerdings gibt es kaum, dafür wird auch der hilfloseste Tourist niemals übers Ohr gehauen. Vor allem beliebt sind Yukatas (Baumwoll-Kimonos für den Hausgebrauch), Spielsachen, Porzellan, Lack, Perlen, Elektronik, Fotoapparate, Video-Kameras, Taschenrechner, Porzellan, Holzschnitten und Kunsthandwerk.

Pass

Wir empfehlen Ihnen, Ihren Pass immer auf sich zu tragen. Eine Fotokopie Ihres Reisedokumentes gehört in den Koffer.

Trinkgeld

Der Service ist in unseren Arrangements in allen Hotels eingeschlossen. In Restaurants und Bars sind 10 Prozent Servicezuschlag in der Rechnung inbegriffen. Extra Trinkgelder werden weder von Kellnern, noch von Taxifahrern erwartet.

Währung

Die japanische Währung heisst Yen und darf bis zu 2 Millionen ein- und ausgeführt werden.

Ausländische Währungen können nur in grossen Hotels und einigen Banken gewechselt werden, Kreditkarten werden ebenfalls nur in grossen Hotels, grossen Kaufhäusern und wenigen feinen Restaurants akzeptiert. Nehmen Sie Dollars oder Traveller Checks mit und besorgen Sie sich unbedingt auch Yen.

Telefon / Fax

Es gibt fünf Arten öffentlicher Telefone, die sich durch Farbe und Grösse unterscheiden. Die grauen, gelben und grünen Telefone akzeptieren sowohl 10 Yen als auch 100 Yen Münzen, rosa Telefone jedoch nur 10 Yen Münzen. Die grünen Telefone schlucken ausserdem NTT Telefonkarten. Wenn Sie Auslandsgespräche führen wollen, beauftragen Sie bitte die Vermittlung Ihres Hotels, für Sie ein Gespräch anzumelden. Von den als „Internationale Telefone“ gekennzeichneten grünen Telefonapparaten lassen sich auch Auslandsgespräche im Selbstwahlverfahren führen.
Internationale Vorwahl

Vor der internationalen Vorwahl (Schweiz 0041) muss jedoch die Vorwahl einer Telefongesellschaft gewählt werden, zum Beispiel 001 oder 0041. Für Auslandsgespräche verwenden Sie am besten 100 Yen Münzen oder Telefonkarten, die Sie in den Convenience Stores kaufen können.

Nationale Feiertage
01. + 03. + 04. Mai, 17. Juli, 18. + 23. September, 10. Oktober, 03. + 23. November, 23. + 25. Dezember

Wertsachen

Japan zählt zu den sichersten Ländern der Welt. Sie können unbesorgt auch Ihre Rolex und Ihren echten Schmuck mitnehmen. Trotzdem empfehlen wir einige Vorsicht im Umgang mit Pass, Wertsachen und grösseren Geldbeträgen.

Beschädigung oder Verlust Ihres Reisegepäcks

Wird Ihr Gepäck auf dem Flug beschädigt oder geht es verloren, melden Sie sich in der Ankunftshalle unbedingt am „Lost and Found“ Schalter, damit Ihnen ein so genannter PIR  (Property Irregularity Report, eine schriftliche Bestätigung der Beschädigung oder des Verlustes) ausgestellt wird. Falls Sie vor der Abreise eine Gepäckversicherung abgeschlossen haben, muss dieses Formular nach Ihrer Rückkehr mit der Police direkt an die entsprechende Versicherungsgesellschaft geschickt werden. Wenn die Beschädigung oder der Verlust nicht auf einem Flug erfolgt, muss die Bestätigung von der entsprechenden Transportgesellschaft oder vom Hotel ausgestellt werden. In einzelnen Fällen kann auch die Reiseleitung den Schadenfall bestätigen. Bei Diebstahl ist zudem ein Polizeirapport notwendig, der an Ort und Stelle verlangt werden sollte. Ohne dieses Dokument wird die Versicherungsgesellschaft keinen Schadenersatz leisten.

Sitten und Gebräuche

Japan hat viele Gesichter. Hier hat die Zukunft schon begonnen und hier hat die Vergangenheit noch nicht geendet. Leicht möglich, dass der Informatik-Spezialist in den eigenen vier Wänden zum Patriarchen alter Schule wird oder dass die hochmodische Studentin in eine von der Familie arrangierte Heirat einwilligt. Die Japaner sind berühmt für Ihre formelle Höflichkeit. Selbst der Winkel, in dem man sich verbeugt, ist von Fall zu Fall exakt vorgegeben. Gegenüber Ausländern ist man tolerant, einige Grundregeln sollten jedoch befolgt werden: Verlieren Sie nie die Beherrschung, vor allem nicht, wenn Sie eine Beschwerde vorbringen. Zeigen Sie stets ein freundliches Gesicht.

Tempel, traditionelle Häuser und Paläste dürfen nur barfuss betreten werden. Es empfehlen sich daher Schuhe, aus denen man leicht herausschlüpfen kann. Vor Tee-Pavillons, manchen Museen und Ryokans (Hotels in japanischem Stil) stehen vor dem Eingang Pantoffeln bereit, vor traditionellen Toiletten werden die Pantoffeln mit Badeschuhen vertauscht.

Englisch wird zwar in den Schulen gelernt, doch haben nur wenige Japaner die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden. Falls Sie eine Auskunft brauchen, wenden Sie sich am besten an Studenten oder andere Ausländer. Für Taxifahrten empfiehlt es sich, das Ziel in japanischer Sprache aufschreiben zu lassen. Praktisch alle Geschäfte haben fixe Preise, handeln lässt sich höchstens in Secondhand Läden. Und vor allem: halten Sie mit Kritik zurück, respektieren Sie den 'japanese way of life', auch wenn er uns gelegentlich seltsam vorkommt.

 

SCHWEIZER BOTSCHAFT IN JAPAN

 

Embassy of Switzerland

5-9-12 Minami-Azabu, Minato-ku, Tokyo 106-8589

Telefon: 0081 (0)3 3473 0121, Fax: 0081 (0)3 3473 6090, E-Mail: vertretung@bei.rep.admin.ch

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 09.00 Uhr - 12.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen

 

 

EINER ERLEBNISREICHEN REISE STEHT NUN NICHTS MEHR IM WEGE