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Nützliche Informationen für Ihre Reise nach Indien

Auf die Menschen und die Natur haben wir keinen Einfluss. Wir tun jedoch unser Bestes, organisieren Ihre Reise sehr sorgfältig und mit zuverlässigen, uns seit langem bekannten Agenten, so dass das Risiko von Pannen und Unzulänglichkeiten auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Gelegentlich kann es zu Programmverschiebungen kommen, verursacht durch Witterung, Flugplanänderungen, Verspätungen usw. Unsere Vertreter sind mit den lokalen Verhältnissen gut vertraut und finden für praktisch alle Eventualitäten einen Ausweg.

Indien ist kein einfaches Reiseland. Die Kontraste zwischen Grosstadt-Slums und Maharaja-Palästen, Computer-Spezialisten und mittelalterlich lebender Bergbevölkerung, Brahmanen, Parisis, Muslimen und Sikhs, südlicher Üppigkeit, Wüsten und Himalaya-Region sind extrem. Indien lässt niemanden gleichgültig. Hier gibt es alles. Denken Sie daran: was immer Sie sehen und erleben, ist nur eine Facette. Möglich wäre auch das Gegenteil.

Essen

Ein Grossteil der Hindus ernährt sich fleischlos. Die vegetarische Küche Indiens ist daher überaus vielfältig und raffiniert, bestimmt die interessanteste vegetarische Küche der Welt. Entsprechend gibt es zwei Kategorien von Restaurants: vegeterian und non-vegeterian. Grundnahrung ist Brot (vor allem im Norden) und Reis (vor allem im Süden), hinzukommen Linsen, jede Art von frisch zubereiteten Curries, Gemüse, Jogurt, Chutneys, Nüsse, süsses Gebäck und Obst. In den „non-vegeterian“ Restaurants wird je nach Region viel Fisch, Poulet oder Lammfleisch serviert, weniger Rind- und Schweinefleisch. Der echte Curry kann, besonders in der Gegend von Madras, sehr scharf sein, doch nimmt man in den Hotels Rücksicht auf den empfindlichen Gaumen der Fremden. Achten Sie an den Buffets auf die mit „mild“ angeschriebenen Gerichte. Ratsam ist es sodann, auf Salat, ungeschältes Obst, Eis und Eiswürfel zu verzichten.

Getränke

Zu den Mahlzeiten wird üblicherweise Mineralwasser und Tee getrunken. Importierte Spirituosen und Weine sind mit hohen Steuern belastet und daher recht teuer. Zudem gibt es in den verschiedenen Staaten unterschiedliche Gesetze: Alkoholgenuss kann beispielsweise nur gut beleumdeten Leuten über vierzig erlaubt sein, eine Regel die natürlich nur für Einheimische gilt.

Klima / Kleider

Indien hat ein ausgeprägtes Monsunklima mit grossen Unterschieden zwischen dem Norden und dem Süden. Als angenehmste Reisezeit gelten im Süden die Monate November, Dezember, Januar und Februar, im Norden der Frühling und der Herbst. Im Winter kann die Temperatur nördlich vom Ganges bis gegen Null Grad sinken, April und Mai dagegen sind oft extrem heiss. Der Monsun dauert von Juni bis August.

Fürs tropische Klima eignen sich leichte Baumwollkleider, wobei auch hier gilt: „please dress politely.“

In Tempeln, Moscheen und an Gedenkstätten sind Shorts und ärmellose Tops unerwünscht, doch auch in den Hotels wird auf korrekte Kleidung geachtet. Strandbekleidung sollte wirklich nur am Strand getragen werden.

Sitten und Gebräuche

Die gebildeten Inder sind im Allgemeinen grosszügig, gastfreundlich und gesprächsbereit. Man kann mit Ihnen über Gott und die Welt diskutieren, sollte jedoch andere Ansichten respektieren und sich mit Kritik zurückhalten. Noch prägen Kastensystem, Religion und Traditionen zumindest in den 500 000 Dörfern weitgehend den Alltag. Man unterscheidet vier Kasten: Brahmanen (Priester), Kshatriyas (Krieger und Fürsten), Vaishyas (Händler) und Sudras (Bauern und Handwerker) sowie Kastenlose oder Harijans, doch gibt es heute schwerreiche, hochgebildete Kastenlose und bettelarme Brahmanen, ungezählte Unterkasten, Sudras, die an Computern arbeiten und Kshatryas, die Kinos und Banken besitzen. Alles ist im Land am heiligen Ganges möglich. In einer traditionellen Brahmanenfamilie werden Sie vielleicht allein essen müssen, in einer modernen Familie geht es kaum anders zu als in London oder Paris. Der Besuch von Hindu Tempeln ist (mit wenigen Ausnahmen) erlaubt, doch darf das Allerheiligste nur von Priestern betreten werden. Lassen Sie die Schuhe am Eingang stehen, spenden Sie einige Rupien und verhalten Sie sich diskret. Viel geklagt wird über aufdringliche Bettler und Strassenverkäufer, die hauptsächlich bei den populärsten Sehenswürdigkeiten in Massen auftreten. Hüten Sie sich davor, grössere Beträge zu verteilen, denn damit locken Sie noch grössere Mengen von Bittstellern an.

Gepäck

Erlaubt sind 20 kg pro Person (Businessklasse 30 kg) plus 1 Handgepäck. Die neuen Flugvorschriften verlangen, dass jedes Gepäckstück mit Ihrer Adressetikette versehen ist. Da es vorkommen kann, dass Gepäckstücke mit Verspätung am Zielort eintreffen, empfehlen wir Ihnen die Reiseunterlagen, Medikamente und kleinere Gebrauchsgegenstände wie Toilettenartikel, Sonnenschutzcreme, Hemd/Bluse und Unterwäsche ins Handgepäck zu nehmen. Reisen Sie zu zweit, verteilen Sie Ihre Kleider auf zwei Koffer.

Kofferetiketten

Wir bitten Sie, Ihr Gepäck unbedingt mit den von uns zugestellten Etiketten zu versehen. Ihr Gepäck kann damit einfach identifiziert werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn Sie jedes Gepäckstück mit Ihrem Namen und Ihrer Heimadresse anschreiben. Wir empfehlen Ihnen auch, im Inneren der Gepäckstücke eine Adressetikette anzubringen, für den Fall, dass die äussere Etikette losgerissen wird.

Medikamente / Reiseapotheke / Gesundheit

Die nationalen Gesetze in Bezug auf Medikamente und Drogen sind streng. Falls Sie für den persönlichen Gebrauch spezielle Medikamente mitführen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt ein Rezept ausstellen und belassen Sie die Medikamente in der Originalverpackung.

Während der ganzen Reise können Ihnen die lokalen Reiseleiter oder das Hotel einen Arzt vermitteln. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer kleinen, auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Reiseapotheke. Nicht fehlen sollte ein Mittel gegen Durchfall, Brechreiz, Magenbeschwerden, Erkältungen und Schmerzen. Gegen Mücken nehmen Sie am besten „Antibrumm forte“ mit.

Impfungen sind keine vorgeschrieben. Weitere Informationen erteilt die Travel-Clinic, Forchstrasse 92, 8008 Zürich, Tel. 044 380 36 36.

Steigende Beliebtheit geniesst auch im Westen die traditionelle Ayurveda Medizin, die heute vor allem in den Hotels von Goa und (noch echter) in Kerala angeboten wird. Mit ihren vielfältigen Massagen, Ölbehandlungen und Kräutern bewährt sie sich besonders bei chronischen Krankheiten, kann aber auch bloss genüsslich der Wellness dienen.

Sonnenschutz

Die Sonnenstrahlung ist sehr intensiv. Verwenden Sie Sonnenschutzcreme mit hohem Faktor und nehmen Sie eine Kopfbedeckung mit.

Wertsachen

Inderinnen tragen sehr viel Schmuck, trotzdem empfehlen wir Ihnen, keinen teuren Schmuck auf die Reise mitzunehmen. Reisedokumente und Pass, Geld, Schmuck und sonstige Wertsachen gehören nach Zimmerbezug in den Hotelsafe.

Fotografieren und Filmen

Fotografieren und Filmen ist an den meisten Orten ohne Einschränkung erlaubt, doch wird bei manchen Sehenswürdigkeiten für jede Kamera eine Gebühr erhoben. Bevor Sie jemanden fotografieren, sollten Sie um Erlaubnis bitten, dies besonders bei Frauen. Decken Sie sich vor dem Abflug mit genügend Filmmaterial ein und führen Sie dieses im Handgepäck mit.

Netzspannung

Die Stromspannung beträgt 220 / 240 Volt (Wechselspannung). Darüber hinaus gibt es an manchen Orten noch Gleichstrom. Die Hotels stellen Adapter für Niedrigvoltgeräte zur Verfügung, doch ist es ratsam, einen eigenen Universal-Adapter mitzunehmen.

Pass

Wir empfehlen Ihnen, den Pass auf der Reise mit sich zu tragen. Im Hotel gehört der Pass in den Safe. Eine Fotokopie Ihres Passes sollten sie im Koffer mitführen.

Währung

Die indische Währung ist die Rupie. Bitte beachten Sie, dass indisches Geld weder ein- noch ausgeführt werden darf. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer Kreditkarte, sowie Traveller Cheques in US Dollar und Dollar Cash in kleinen Werten.

Trinkgeld

Der Service ist in unseren Arrangements in allen Hotels eingeschlossen. Die Gepäckträger, Fahrer und lokalen Reiseleiter werden sich über ein Trinkgeld freuen, auf das sie oft dringlichst angewiesen sind.

Telefon / Fax

Auslandsgespräche aus den Hotels sind oft mit erheblichen Taxen verbunden. Bitte beachten Sie die Informationen in Ihren Zimmern. In den meisten Hotels werden Ihnen auch Spesen verrechnet, wenn Sie ein Fax erhalten.

Ländervorwahl von Indien nach der Schweiz

00 + 41 + Vorwahl für Kanton (ohne die 0) + Rufnummer

Beispiel: 00 41 52 266 66 66

Zeitdifferenz

im Sommer  + 4 Stunden, im Winter + 5 Stunden.

Nationale Feiertage
18. Juli, 15. August, 01. September, 02. + 06. Oktober, 25. Dezember

Beschädigung oder Verlust Ihres Reisegepäcks

Wird Ihr Gepäck auf dem Flug beschädigt oder geht es gar verloren, melden Sie sich in der Ankunftshalle unbedingt am Lost & Found Counter, damit Ihnen ein so genannter PIR (Property Irregularity Report), dass heisst eine schriftliche Bestätigung der Beschädigung oder des Verlustes ausgestellt wird. Falls Sie vor der Abreise eine Gepäckversicherung abgeschlossen haben, müssen Sie dieses Formular nach Ihrer Rückkehr mit der Police direkt an die Versicherungsgesellschaft senden. Wenn die Beschädigung oder der Verlust nicht auf einem Flug erfolgte, muss die Bestätigung von der entsprechenden Transportgesellschaft oder vom Hotel ausgestellt werden. In einzelnen Fällen kann auch die Reiseleitung diese Bestätigung ausstellen. Bei Diebstahl ist zudem ein Polizeirapport notwendig. Bestätigungen müssen nach dem Schadenereignis an Ort verlangt werden. Ohne diese Dokumente wird die Versicherungsgesellschaft keinen Schadenersatz leisten.

 

SCHWEIZER BOTSCHAFT IN INDIEN

 

Embassy of Switzerland

Nyaya Marg, Chanakyapuri, New Delhi 110 021, India

Telefon: 0091 11 26 87 83 72, Fax: 0091 11 26 87 30 93, E-Mail: vertretung@ndh.rep.admin.ch

Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen

 

EINER ERLEBNISREICHEN REISE STEHT NUN NICHTS MEHR IM WEGE