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Nützliche Informationen für Ihre Reise nach China

Auf Menschen und die Natur haben wir keinen Einfluss. Wir tun jedoch unser Bestes, organisieren Ihre Reise sehr sorgfältig und mit zuverlässigen Agenten, so dass das Risiko von Pannen und Unzulänglichkeiten auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Gelegentlich kann es zu Programmverschiebungen kommen, verursacht durch Witterung, Flugplanänderungen, Verspätungen usw. Unsere Vertreter des staatlichen Reisebüros China International Travel Service sind mit den lokalen Verhältnissen gut vertraut, können bei Transportgesellschaften und Unterkünften Dampf aufsetzen und finden für praktisch jede Eventualität einen Ausweg. Wer für eine andere Lebensart Verständnis aufbringt und auch einmal über eine kleine Unzulänglichkeit hinwegschauen kann, wird die Reise umso mehr geniessen.
Essen
Die chinesische Küche gilt, zusammen mit der französischen und türkischen, als eine der drei grossen Küchen der Welt. Chinesische Restaurants in Europa vermitteln allerdings oft nur einen fernen Abglanz des Raffinements und der Vielfalt der originalen Kochkunst aus dem Reich der Mitte. Im Norden des Landes werden viele Nudelgerichte angeboten, hinzu kommen Feuertöpfe, jede Art von Gemüse, viel Schweinefleisch und natürlich die berühmte Peking Ente. Sichuan ist für scharfe, mit Ingwer und Chili gewürzte Speisen berühmt, die kantonesische Küche dagegen für ihre Überfülle an Meerfrüchten. Im Westen des Landes wiederum ist die Speisekarte von muslimischen Einflüssen geprägt: es gibt Fladenbrot, Kebabs und viel Hammelfleisch.
Am besten geniesst man chinesisches Essen in Gesellschaft, das heisst, man versammelt sich um runde, mit Drehplatten versehene Tische und teilt sich in die verschiedenen Vorspeisen sowie in zehn, zwölf oder mehr warme Gerichte. Die Suppe wird üblicherweise zum Schluss gereicht, Reis, Schweinefleisch, Huhn, Fisch, Tofu und Gemüse fehlen praktisch nie, auf Wunsch werden jedoch auch exotischere Genüsse wie Haifischflossen, Ladiesfingers, Wasserkastanien, Seidenwürmer, Schwalbennester-Suppe usw. serviert. Hundefleisch ist sehr teuer, soll warm halten und wird daher meist im Winter gegessen. Ausländern offeriert man normalerweise kein Hundefleisch. Gegessen wird mit Stäbchen, Ungeschickte erhalten jedoch eine Gabel.
Getränke
Grüner Tee, Soft Drinks, Mineralwasser und Bier sind üblicherweise in den Mahlzeiten inbegriffen. Kaffee und jede Art von lokalen und importierten Spirituosen sind fast überall erhältlich und können in vielen Restaurants an einer Art Kiosk gekauft werden. Die Qualität des chinesischen Weines hat sich dank „Joint Ventures“ mit Frankreich in den letzten Jahren stark verbessert. Edelmarken wie „Dynasty“, „Great Wall“ und „Dragon Well“ entsprechen guten trockenen Weiss- und Rotweinen aus Europa. Unter den ungezählten Teesorten geniessen besonders der Jasmin Tee, der Yunan Tee und der Dragon Spring Tee aus Hanzhow hohes Ansehen. Heisses Wasser in Thermoskrügen und Tee finden sich in den Hotelzimmern. Wer Stärkeres mag, greift zum Reisschnaps Maotai, zum Fünfkorn Likör Wulinagye, zum Branntwein Jinjiang oder zu einem lokalen Cognac, Gambai oder Prost.
Klima / Kleider
China ist ein Land von kontinentalen Ausmassen, entsprechend extrem die Klimaunterschiede. Die Küste ist von Monsunklima geprägt, in den Nordostprovinzen herrscht im Winter sibirische Kälte, das Quinghai-Tibet Plateau ist kühl und trocken, in der Wüste Gobi und im Westen des Landes herrscht kontinentales Klima mit heissen Sommern und kalten Wintern, auf der Insel Hainan und im Süden von Yünan gedeihen Tropenpflanzen wie Kaffee, Bananen, Ananas, Papayas, Pfeffer, Zuckerrohr und Gummibäume.
Die Kleidung muss der Reiseroute angepasst werden. Für eine klassische Tour Peking - Xian - Guilin - Schanghai - Hongkong genügen im Sommer leichte Baumwollsachen, ergänzt durch einen Regenschutz. Im Frühling und Herbst weht auf der Grossen Mauer oft ein kalter Wind, so dass sich die Mitnahme einer warmen Jacke empfiehlt, im Winter kann die Temperatur in Peking weit unter Null sinken, was besonders deshalb unangenehm empfunden werden kann, als die meisten Sehenswürdigkeiten im Freien liegen. Für festliche Kleidung besteht kaum Verwendung, auch bleibt am Abend oft keine Zeit zum Umziehen. Wir empfehlen die Mitnahme von praktischen, sportlichen Hosen, Blusen, Hemden, Röcken und Jacken.
Sitten und Gebräuche
Chinesen gelten mit Recht als sehr höfliches Volk, Höflichkeit aber wird auch von ausländischen Besuchern erwartet. Halten Sie sich mit Kritik zurück und bleiben Sie stets ruhig und freundlich. Wer schreit und wild gestikuliert, verliert das Gesicht. Besonders heikel sind politische Gesprä-che, wobei bereits die Wortwahl zu Verwirrung führen kann. Taiwan beispielsweise wird als Pro-vinz der Volksrepublik China bezeichnet.
Kleiden Sie sich korrekt, jedoch nicht zu aufwendig, üben Sie Zurückhaltung im Umgang mit dem anderen Geschlecht und vermeiden Sie in der Öffentlichkeit den Austausch von Zärtlichkeiten.
Einzelreisende buchen am besten ein Mini-Package, das Flüge, Bahnfahrkarten, Transfers und Hotelunterkünfte einschliesst oder in abgelegeneren Gegenden ein Full-Package, das auch Mahlzeiten und Ausflüge umfasst. Wer ohne Reservationen losfährt, hat oft Mühe, einen Trans-port zu bekommen, denn viele Züge und Flugzeuge sind ausgebucht. Keine speziellen Probleme haben Frauen. Sie sind laut Mao die Hälfte des Himmels und werden respektiert.
Gepäck
Erlaubt sind 20 kg pro Person (Businessklasse 30 kg) plus 1 Handgepäck. Die neuen Flugvorschriften verlangen, dass jedes Gepäckstück mit Ihrer Adressetikette versehen ist. Da es vorkommen kann, dass Gepäckstücke mit Verspätung am Zielort eintreffen, empfehlen wir Ihnen, kleinere Gebrauchsgegenstände wie Toilettenartikel, Hemd/Bluse und Unterwäsche ins Handgepäck zu nehmen. Reisen Sie zu zweit, verteilen Sie Ihre Kleider auf zwei Koffer.
Bitte versichern Sie sich, dass Ihr Reisegepäck abschliessbar ist. Aus Sicherheitsgründen wird Gepäck in China immer verschlossen transportiert.
Kofferetiketten
Wir bitten Sie, Ihr Gepäck unbedingt mit den von uns zugestellten Etiketten zu versehen. Ihr Gepäck kann damit einfacher identifiziert werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn Sie jedes Gepäckstück mit Ihrem Namen und Ihrer Heimadresse anschreiben. Wir empfehlen Ihnen auch, im Innern der Gepäckstücke eine Adressetikette anzubringen, für den Fall, dass die äussere Etikette losgerissen wird.
Medikamente / Reiseapotheke / Gesundheit
Die nationalen Gesetze in Bezug auf Medikamente und Drogen sind streng. Falls Sie für Ihren persönlichen Gebrauch spezielle Medikamente mitführen, lassen Sie sich vom Arzt ein Rezept ausstellen und belassen Sie die Medikamente in der Originalverpackung. Während der ganzen Reise kann Ihnen die lokale Reiseleitung oder das Hotel einen Arzt vermitteln. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer kleinen, auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Reiseapotheke. Nicht fehlen sollte ein Mittel gegen Durchfall, Brechreiz, Magenbeschwerden, Erkältungen und Schmerzen. Gegen Mücken nehmen Sie am besten „Antibrumm forte“ mit. Wachsendes Ansehen geniesst die traditionelle chinesische Medizin, berühmt für Akupunktur und Heilkräuter. Sie wird von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt. In Peking und anderen grösseren Städten gibt es auch schon traditionelle Gesundheits-Zentren, die auf Touristen eingestellt sind.
Impfungen sind keine vorgeschrieben. Weitere Auskünfte erteilt die Travel Clinic, Forchstrasse 92, 8008 Zürich, Tel. 044 380 36 36, wo Sie bei Beschwerden auch nach Ihrer Rückkehr betreut werden.
Wertsachen
Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich keinen teuren Schmuck mit auf die Reise zu nehmen. Reisedokumente und Pass, Geld, Schmuck und sonstige Wertsachen gehören nach Zimmerbezug in den Hotelsafe.
Fotografieren / Filme
Fotografieren ist fast überall problemlos erlaubt, doch muss bei bekannten Sehenswürdigkeiten für jede Kamera bezahlt werden. Video-Aufnahmen kosten oft das Zehnfache, so dass seit einer massiven Preiserhöhung im Jahre 2000 leicht zehn oder mehr Dollars pro Besichtigung zu berappen sind. Man nimmt an, Videos würden von Profis aufgenommen und für teures Geld dem Fernsehen verkauft. Da die Chinesen selber mit Leidenschaft fotografieren, haben sie im Allgemeinen nichts dagegen, von Touristen geknipst zu werden. Man frage trotzdem um Erlaubnis, dies besonders in ländlichen Gegenden. Filmmaterial in guter Qualität und Auswahl gibt es in den grossen Touristenzentren zu kaufen, da die Zeit jedoch meist knapp ist, empfiehlt sich jedoch die Mitnahme eines ausreichenden Vorrates an Filmen.
Netzspannung
Die Stromspannung beträgt in modernen Erstklasshotels 220 Volt, in anderen Hotels stehen Adapter zur Verfügung, doch lohnt sich bei längeren Touren die Mitnahme eines eigenen Adapters.
Pass
Wir empfehlen Ihnen, den Pass während der Reise immer auf sich zu tragen, denn er muss oft auch beim Wechseln von Traveller Checks sowie vor Inlandflügen vorgewiesen werden. Im Hotel gehört der Pass in den Safe (siehe Wertsachen). Eine Fotokopie Ihres Passes sollten Sie im Koffer mitnehmen.
Währung
Die chinesische Währung ist der Yuan oder Reminbi. Touristengeld oder Foreign Exchange Certificates gibt es zum Glück seit langem nicht mehr. Dollars können bei der Bank of China und (zum gleichen Kurs) in den Hotels gewechselt werden. Das Wechseln von Schweizerfranken ist an kleineren Orten oft mit Schwierigkeiten verbunden oder gar nicht möglich. Nehmen Sie daher genügend Dollars in kleinen Werten sowie eine Kreditkarte mit.
Trinkgeld
Der Service ist in unseren Arrangements in allen Hotels eingeschlossen. Kellner, Gepäckträger und Busfahrer erwarten jedoch ein Trinkgeld. Längst vorbei auch die Zeiten, als lokale Reiseleiter ausschliesslich mit Geschenken belohnt wurden, heute erwarten sie „Bares“, also zwei bis drei Dollars pro Person und Tag. Wer trotzdem aus der Schweiz Geschenke mitbringen will, sollte daran denken, dass das Angebot an Kleidern, Wäsche, Kosmetik, Süssigkeiten etc. in der neuen Volksrepublik China sehr gross ist. Auf keinen Fall aber sollten Reiseleiter mit alten Kleidern beschenkt werden: sie empfinden dies als Beleidigung.

Telefon / Fax
Auslandsgespräche aus den Hotels sind oft mit erheblichen Taxen verbunden. Bitte beachten Sie die Informationen in Ihrem Zimmer. In den meisten Hotels werden Ihnen auch Spesen belastet wenn Sie ein Fax erhalten.
Vorwahl in die Schweiz

0041 und die Vorwahl des betreffenden Kantons, z.B. 0041 44 für Zürich
Zeitdifferenz

im Winter + 7 Stunden, im Sommer + 6 Stunden.
In ganz China gilt offiziell die Peking Zeit, die jedoch unterlaufen wird: In Kashgar steht man einige Stunden später auf als in Harbin.

Nationale Feiertage
01. - 03. Mai
01. - 03. Oktober

Beschädigung oder Verlust Ihres Reisegepäcks
Wird Ihr Gepäck auf dem Flug beschädigt oder geht es verloren, melden Sie sich in der An-kunftshalle unbedingt am ‘Lost & Found’-Schalter, damit Ihnen ein sogenanntes PIR (Property Irregularity Report, d.h. eine schriftliche Bestätigung der Beschädigung oder des Verlustes) ausgestellt wird. Falls Sie vor Abreise eine Gepäckversicherung abgeschlossen haben, müssen Sie dieses Formular nach Ihrer Rückkehr mit der Police direkt an die entsprechende Versicherungsgesellschaft senden. Wenn die Beschädigung oder der Verlust nicht auf einem Flug erfolgt, muss die Bestätigung von der entsprechenden Transportgesellschaft oder vom Hotel, je nach Vorfall, ausgestellt werden. In einzelnen Fällen kann auch die Reiseleitung diese Bestätigung ausstellen. Bei Diebstahl ist zudem ein Polizeirapport notwendig. Bestätigungen müssen nach dem Schadenereignis an Ort und Stelle verlangt werden. Ohne diese Dokumente wird die Versicherungsgesellschaft keinen Schadenersatz leisten.

SCHWEIZER BOTSCHAFT IN CHINA

Embassy of Switzerland
Sanlitun Dongwujie 3, 100600 Beijing
Tel. 0086 10 65 32 27 36 oder 0086 10 65 32 27 38, Fax  0086 10 65 32 43 53 oder 0086 10 65 32 62 10 (Visa), E-mail vertretung@bei.rep.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 09.00 Uhr - 12.00 Uhr, Samstag und Sonntag: geschlossen

EINER ERLEBNISREICHEN REISE  STEHT NUN NICHTS MEHR IM WEGE

Impressionen

Kunstvolle Brücke, Guangxi
Big Bell Tempel bei Bejing
Longmen Grotten, Luoyang